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Über Mich

Fred Sauerbier, Telefon: 0 441-60 29 65post.png

Qualität in Zucht und Reise

Fred Sauerbier, RV Oldenburg, RegV 259 „Ost-Friesland“

Mein Wohnort ist Wiefelstede, nördlich von der Taubenhochburg „Ofenerdiek“ der RV Oldenburg. Bin Jahrgang 1952 und kam schon früh zu den Tauben. Bereits mit 6 Jahren war ich regelmäßig bei meinem Opa, der die Tauben auf seinem Grundstück hielt. 1976 erfolgte dann der Vereinsbeitritt. Gemeinsam mit meinem Opa waren wir schon immer erfolgreich. Manchmal mehr-- manchmal weniger, aber immer von Herzen Taubenzüchter.

"Taubensport ist toll, aber nicht alles"

„Taubensport ist toll, aber nicht alles“, diese Maxime bestimmte mein Wirken rund um die Brieftauben. Als die Kinder klein waren, war dann auch schon mal trotz aussichtsreicher Position in der Meisterschaft nach der 10. Tour Schluss, um in den Urlaub zu fahren. Das Segeln ist die zweite große Leidenschaft von mir. Zudem war ich beruflich als Geschäftsführer mehrerer Autohäuser stark eingespannt. Familie, Beruf, Tauben – dies war schon über viele Jahre eine zeitliche Herausforderung, die es zu meistern galt. Im Jahre 2002 gab es dann einen Schnitt. Weil absehbar war, dass in den kommenden Jahren aus beruflichen Gründen keine Zeit für die Tauben blieb, wurden die Tauben versteigert. Die Jungtauben des Jahres 2001 wurden teils am Haus verkauft. Der Schlussstrich war gezogen. Die Rechnung ging aber nicht auf. Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt, ist eine Weisheit, die auch im züchterischen Leben eine Rolle spielte. 14 Paar Jungtauben des Jahrganges 2001 wurden nicht abgeholt.

"Der Neustart"

Meine Ehefrau und die Töchter versprachen sich um die jungen Tauben zu kümmern. So blieben die Tauben am Haus. Unter den 28 Jungtauben waren sechs Supervererber unter anderem die 07273-01-729, Abstammung Lou Wouters, die Stammtäubin des Schlages wurde. Auch der Topvererber 07273-01-72, ebenfalls ein reiner Lou Wouters befand sich bei den 14 nicht abgeholten Paaren. Die Lou Wouters Tauben wurden übrigens direkt bei Lou Wouters erworben und erzielten bei der Versteigerung Höchstpreise. Nach einer beruflichen Veränderung im Jahre 2005 war dann die Zeit für die Tauben wieder gekommen. Dank der Klasse der Lou Wouters-Tauben, insbesondere der Vererbungsstärke dieser Sorte gelang mir sofort wieder eine Spitzenplatzierung in der RV Oldenburg und im Jahr 2009 eine Dominanz in den Meisterschaften des Regionalverbandes 259 „Ost-Friesland“.

Die Leistungen der Jahre 2008 bis 2014 entnehmen Sie aus der Leistungsübersicht meiner Internetseite. Sagt diese Tabelle doch mehr als tausend Worte.

"Neu eingeführte Tauben"

Ab 2009 wurden regelmäßig Tauben vom Tierarzt Fernand Marien dem Bestand hinzugefügt. So stammt z. B. der beste Witwer 07273-10-397 des Reisejahres 2012 mit 12/12 Preisen aus der Kombination Vollschwester „Star 306“ mit einem Sohn des Superzüchters „Sterke“ von Fernand Marien. Ab 2010 wurden auch erneut Tauben von Andre Roodhooft eingeführt. Andre Roodhooft zählt zu den Züchtern, zu dem mehr als nur eine gute Bekanntschaft besteht und das seit nunmehr über 30 Jahren. So vermittelte er auch den aus heutiger Sicht unbezahlbaren Kontakt zu Louis Wouters, dessen Tauben noch heute die Basis meines Bestandes bilden. Dieser Schritt war sehr sinnvoll, denn auch bei Andre Roodhooft zählen die Lou Wouters Tauben zur Basis.

"Der Aufbau des vererbungsstarken Stammes"

Der Aufbau des heutigen vererbungsstarken Bestandes basiert auf das Weibchen 07273-01-729 Lou Wouters und dem „Püttmann-Vogel“ 0516-03-1868 Prange/Vervoort. Die Nachzucht dieser Tauben fliegt bei mir und vielen anderen Züchtern des In- u. Auslandes mehr als hervorragend. So errang im Jahr 2013 in Belgien Luc de Laere den 12. National Jungtauben gegen ca. 28.000 Tauben, die selbe Taube, der „De Sproet Tieke“ von Marc und Luc de Laere wurde 2013 1. AS-Taube Beide Vlaanders in Belgien und war 2014 die schnellste Tauben auf dem Nationalflug Chateauroux gegen mehr als 39.000 Tauben. Die Mutter von „De Sproet Tieke“ hat den Namen Fredje erhalten und ist eine originale Sauerbier-Taube mit der Ringnummer 07273-10-409. Vater von der Fredje ist der „Der Star 306“, ein Superzucht- und Reisevogel u. a. als 45. AS-Vogel auf Bundesebene. Die Mutter von der Fredje ist eine Schwester Gigant 427, der mit 13/13 bester Vogel im Regionalverband wurde und auch 20. AS-Vogel aufBundesebene war. Sowohl der „Star 306“ als auch der Gigant führen das alte Wouters-Blut in sich, dass den Schlag Sauerbier groß gemacht hat. Aber auch im Regionalverband 259 selbst zeigen die Tiere von mir stets das in deren Genen vorhandene Leistungspotential. So wurde der 07273-11-443 in 2013 mit 12/12 Preisen bester Vogel im Regionalverband. Er stammt aus einer Verbindung Marcel Aelbrecht x Andre Roodhooft. Auch im Reisejahr 2014 gibt es einen herausregenden Vogel, den 08401-09-798 aufmeinem Schlag. Dieser Crack fliegt als einziges Männchen 13/13 Preise im Regionalverband. Dessen Bruder, der 07273-09-278, fliegt in 2013 „Zweistellig“ und mit 20zig Minuten Vorsprung den 1.Preis auf der Endtour 650 km gegen 4 RVen.

Beide Vögel sind Söhne des „Topbrüters“ 0516-03-1859 Flor Veervoort Inzucht Fieneke 5000 mit einem Weibchen von Gevaert van Schorisse, der B 07-41802650 – eine Tochter des Raket. Weitere Topvererber der Rasse Gevaert von Schorisse sind der Black Flash, Sultan Junior und der Turbo.

"Der Züchter Fred Sauerbier"

Auch zu den züchterischen Qualitäten der „Sauerbier-Tauben“ gibt es reihenweise Erfolgsmeldungen aus Deutschland und Belgien. Belgien ist auch die Top-Adresse für Verstärkungen auf dem eigenen Schlag. Basis sind die Louis-Wouters-Tauben, die sich wie ein roter Faden durch den Bestand ziehen. Gerne integriere ich Tauben von Andre Roodhooft, die auch auf den Wouters-Schlag zurückgehen. „In Belgien werden die Tauben seit Jahrzehnten nach 1. Preisen bei großen Auflässen und der Sicherheit fürs Vorbenennen aussortiert“, so meine Meinung. „Die zufälligen Spitzenflieger gibt es dort auch, aber es gibt auch sehr viele Linien und Familien die die gewünschten Eigenschaften Spitze und Sicherheit seit Generationen vererben – und genau diese Tiere suche ich. So sitzen mittlerweile auch viele Tauben edelster belgischer Abstammung auf meinen Zuchtschlägen. Seit 2013 werden auch regelmäßig Tauben von Dirk van Dyck, u. a. ein Sohn des legendären „DiCaprio“, und seit 2014 auch Tauben von Bart Geerinckx in meine Basis eingebracht.

Der Zuchtweg der „Sauerbier-Tauben“ soll an den folgenden Meisterschaftstauben, die nunmehr auf dem Zuchtschlag sind, verdeutlicht werden..

"Gigant 427"

Da ist zunächst der „Gigant 427“ zu nennen. Der 07273-05-427 wurde 20. AS-Vogel im Verband 2009 und errang im RV-Programm 13 Preise bei 13 Einsätzen mit 1052 AS-Punkten. Im ersten Zehntel errang er folgende Preise: 7., 18., 20., 44., 59., 61. Sein Vater ist der „1868“. Er ist ein Kleinsohn des NL 959 von Günter Prange. Der „1868“ stammt aus dem Zuchtschlag von Rainer Püttmann und hat eine Tochter der Fieneke 5000 von Flor Vervoort zur Mutter. Die Mutter des „Gigant 427“ ist die 07273-02-772, eine Louis-Wouters-Täubin. In 2012 wird eine Tochter des „Gigant 427“ das zweitbeste Reiseweibchen und beste jährige Täubin der RV. Ein weiterer Sohn des „1868“ gibt bei Christian Richter, RV Herford, den 1. AS-Vogel 2012 im Regionalverband Ravensberg-Lippe.

"Star 306"

Der nächste Topvogel ist „Der Star 306“. Dieser Vogel errang in 2009 12 Preise bei 13 Einsätzen mit 943 AS-Punkten. Er wird 63. AS-Vogel auf Bundesebene und war im Jahr 2008 44. AS-Vogel auf Bundesebene. Er erringt unter anderem folgende Preise im ersten Zehntel: 11.,22.,23.,29.,52.,56.,58. Sein Vater ist der Koopman-Vogel „149“; ebenfalls über Rainer Püttmann, Goede Jaarling, , Zitter und Kannibaal von van Dijck finden sich in den Abstammungen. Eine Tchter des „Star 306“ gibt den „Sproet Tieke“ bei de Lare in Belgien. Die Mutter des „Der Star 306“ ist die Stammtäubin 07273-01-729. Sie führt das Louis-Wouters-Blut. Zwei Söhne des „Star 306“, der 07273-10-337 und der 338 sind mit jeweils 11/12 Pr. Miterringer der 1. RV Meistschaft 2012. Ein weiterer Halbbruder des „Star 306“ der 07273-11-524 zählt auch zur Meistermannschaft. Die Mutter des „524“ ist wieder die Basistäubin „729“. Dieser Crack fliegt in 2014 12/13 Preise. Der Vater ist ein Original Roodhooft-Vogel aus dessen AS-Tauben.

Für die enorme Schnelligkeit des Bestandes sorgen zusätzlich die Tauben von Gevaert von Schorisse aus der Taubenhochburg Ronse, zwischen 40- u. 60zig erste Preise stehen jährlich auf seiner Visitenkarte.

"Das Fazit"

Als Fazit steht folgende Aussage: Alle eingebrachten Tauben müssen zu meiner Basis, den Lou Wouters-Tauben passen.